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Wie ein Goldinlay wird der Zahn zur Aufnahme eines Keramik- oder Kunststoff-Inlays bzw. -Onlays oben breiter als unten präpariert. Auch hier wird ein Abruck genommen und im zahntechnischen Labor wird das das Inlay aus Keramik bzw. Kunststoff hergestellt. Danach wird es wieder in einer zweiten Sitzung am Zahn angepaßt und befestigt. Da das Keramik- bzw. Kunststoff-Inlay aber zahnfarbig ist, kann es nicht wie ein Goldinlay zementiert werden. Zur Befestigung wird es mit speziellen Composits eingeklebt. Durch die Schrumpfung des Composits ist der Zwischenraum zwischen Keramik- bzw. Kunststoff-Inlay aber nicht so dicht wie das bei Gold und Zement der Fall ist. Aus diesem Grund halten diese Versorgungen nicht so lange wie Goldinlays.
Diese Versorgungsform ist absolut unsichtbar. Vor der Herstellung im Labor wird die Zahnfarbe am Patienten bestimmt, und das In- bzw. Onlay in dieser Farbe hersgestellt.
Durch die komplizierte Herstellung im zahntechnischen Labor, ist sind Keramik- bzw. Kunststoff-Inlays die teuerste Versorgungsform für kariöse Zähne. Die Kosten sind etwa 15-mal so hoch wie für eine Amalgamfüllung. Die gesetzlichen Krankenkassen gewähren wie beim Goldinlay nur einen Zuschuß in Höhe der entsprechenden Amalgamfüllung. Den größten Teil der Kosten muß der Patient selbst tragen.
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