Krankmachendes Schnarchen (Obstruktives Schlap-Apnoe-Syndrom)

Zurück

Wenn beim Schnarchen
Atemstörungen und zeitweilig totale Atemaussetzer von mindestens 10 Sekunden Dauer öfter als fünfmal pro Stunde auftreten, so sprechen Schlafmediziner von Schlafapnoe.

Vermindert sich beim Schnarchen
der Atemstrom innerhalb von 10 Sekunden um wenichstens die Hälfte des Ausgangswertes, dann liegt eine sogenannte Schlafhypopnoe vor.



Eine Obstruktive Schlafapnoe - d.h. der zeitweilige völlige Verschluß der Atemwege - schränkt die Sauerstoffzufuhr zum Gehirn erheblich ein. Vom Schlafenden unbemerkt wird der Schlaf durch Weckreaktionen unterbrochen. Gesundheitliche Schäden sind unausbleiblich:


Sehr wichtig!

Der Schweregrad einer schlafbezogenen Atemstörung kann nur ein Schlafmediziner feststellen und auch die erforderliche Terapie bestimmen. Diese Diagnose muß nicht immer im Schlaflabor erfolgen. In vielen Fällen kann mit einem ambulanten Screening - der Patient erhält über Nacht ein mobiles Aufzeichnungsgerät - eine das Ausmaß der Erkrankung festgestellt werden.

In leichteren Fällen kann der Zahnarzt mit einem Intraoralen Schnarch-Therapie-Gerät helfen. Dem Patienten bleibt dann ein nächtliches Beatmungsgerät erspart.


Zurück zum Seitenanfang

Zurück zum Schnarchen